Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Senologie

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ich wünsche Ihnen mit dem ersten Newsletter 2017 als neu gewählte Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Senologie zunächst ein gutes neues Jahr und danke Ihnen ganz herzlich für das Vertrauen, Sie in den nächsten zwei Jahren zusammen mit dem neuen Vorstand vertreten zu dürfen.

Mein besonderer Dank gilt unserer Pastpräsidentin, Frau Prim. Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner, die nun schon ihre zweite Präsidentschaft bravourös absolviert und mir eine hervorragend geführte Gesellschaft übergeben hat. Ich hoffe, dass sie mich auch in den nächsten zwei Jahren weiter unterstützen wird. Sie ist mir seit vielen Jahren ein großes Vorbild, weil sie durch ihre besondere Karriere als Frau, Wissenschaftlerin und Mutter jungen Frauen als „role model“ zeigt, dass das scheinbar Unerreichbare doch möglich ist, wenn man entsprechend Fleiß und Disziplin aufwendet. Sie hat mit ihrer Persönlichkeit und ihrer herausragenden Organisationsgabe die Gesellschaft vorbildlich geleitet, und ich habe mir vorgenommen, ihren besonnenen Führungsstil in gleicher Weise fortzuführen.
Beispielhaft für ihre Verdienste zu nennen ist die gemeinsam mit Herrn Prof. Reitsamer höchst erfolgreiche Organisation der gemeinsamen Jahrestagung mit der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie, die Ende September in Salzburg stattgefunden hat.
Die diskutierten Themen waren wissenschaftlich hervorragend und wurden in äußerst guter Abstimmung beider Länder vorgetragen. Nicht nur durch die Beteiligung der schweizerischen KollegInnen, auch gemessen an den österreichischen Mitgliedern hatten wir die höchst erreichte TeilnehmerInnenzahl zu verzeichnen. Angefangen vom Wetter über die Themenwahl und nicht zuletzt die gute Stimmung hat einfach alles gepasst, und ich darf allen OrganisatorInnen, ReferentInnen und teilnehmenden Mitgliedern herzlich danken, dass wir eine so schöne Tagung erleben durften.

Neu im Präsidium, aber natürlich nicht neu im Vorstand, wird uns Herr Univ.-Prof. Dr. Christian Singer als Präsident elect verstärken, und ich freue mich sehr, mit ihm einen so erfahrenen Kollegen zur Seite zu haben, der die Belange der Gesellschaft durch seine jahrelange erfolgreiche Tätigkeit als Vorstandsmitglied genau kennt. Durch die besondere Struktur als interdisziplinäre Gesellschaft ist es besonders wichtig, dass das Präsidium als Kollegium arbeitet und Kontinuität bewahrt, um die verschiedenen Aspekte aller Fachrichtungen optimal vertreten zu können. Diese Notwendigkeit ist durch unsere Satzung in hervorragender Weise sicher gestellt, da die Tätigkeit im Präsidium insgesamt eine Zeitspanne von sechs Jahren umfasst, in der man wichtige Agenda eben auch langfristig verfolgen kann.

Ich möchte mich engagiert all unserer aktuellen Themen, Probleme und Zukunftsperspektiven annehmen. Ein derzeit besonders brisantes Thema ist zum Beispiel die radioonkologische Unterversorgung der ostösterrreichischen Bevölkerung, wie Sie wahrscheinlich den Medien in letzter Zeit entnehmen konnten. Bereits seit 2013 wird über diese Problematik periodisch berichtet, ohne dass bisher irgendein Erfolg zu verzeichnen gewesen wäre. Ich sehe es als meine Aufgabe als Strahlentherapeutin und derzeitige Präsidentin diese Fragestellung auch durch unsere Gesellschaft aufzugreifen, da eine derartige Mangelversorgung auch den Therapieerfolg der anderen Disziplinen gefährdet.

Ein weiteres wichtiges Thema wird sicher auch das 2014 eingeführte organisierte Mammographiescreening sein, da der Bericht mit den ersten Auswertungen des BKFP in wenigen Monaten publiziert werden soll. Grundsätzlich wird das Programm vom Vorstand unserer Gesellschaft sehr positiv bewertet, es gibt aber noch einigen Verbesserungsbedarf, da zur Zeit zwar das Screening problemlos abläuft, die Assessmentdaten aber noch nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Auch hier sehe ich unsere Gesellschaft aufgefordert, weiterhin Stellung zu beziehen, und wir werden im Vorstand gemeinsam trachten, unseren Beitrag zu leisten. Auch die Empfehlungen zu verschiedenen aktuellen Therapiefragestellungen, die Sie von unserer Homepage herunterladen können, sollen weitergeführt, aktualisiert und um einige Themen ergänzt werden.

In diesem Sinn darf ich Sie alle einladen, weiterhin auch Ihre Ideen und Ihr Engagement einzubringen, damit wir uns den Herausforderungen der Zukunft gemeinsam stellen können. Die nächste Gelegenheit zum interdisziplinären Gedankenaustausch bietet sich im Rahmen des 15. Maritimen Workshops, der von 21. bis 26. Mai 2017 in Mallorca, Spanien, stattfinden wird, und der von Herrn Prof. Singer organisiert werden wird. Zu diesem Workshop möchte auch ich Sie ganz herzlich einladen und hoffe auf Ihre zahlreiche Teilnahme. Ich bin mir sicher, dass wir wie bei den vorangegangenen maritimen Tagungen wieder eine Symbiose aus spannenden wissenschaftlichen Diskussionen, attraktivem Veranstaltungsort und guter Teilnehmerstimmung erleben werden. Einladung und Anmeldeformular finden Sie am Ende des Newsletters zum Download.

Ich freue mich auf die Arbeit gemeinsam mit Ihnen und dem Vorstand in den kommenden Jahren!

Ihre

Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch
Alexandra.resch@meduniwien.ac.at


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Inhalt

  1. Rückblick und Resümee meiner Präsidentschaft in der Österreichischen Gesellschaft für Senologie (Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner)
  2. Berichte von der gemeinsamen Jahrestagung mit der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (29. September bis 1. Oktober, Salzburg)
         o  Radioonkologie (Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch)
         o  Genexpressionsanalyse des Mammakarzinoms (Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner)
  3. Verleihung des Amgen Förderungspreises für herausragende Forschung an Dr. Elisabeth Sophie Bergen und Dr. Claudio Spick
  4. Verleihung des Roche Austria Publizistikpreises für herausragende Brustkrebs-Berichterstattung an Viktória Kery-Erdélyi
  5. Einladung zum 15. Internationalen Maritimen Kongress von 21. bis 26. Mai 2017 in Mallorca, Spanien (Univ.-Prof. Dr. Christian Singer, MPH)

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1. Rückblick und Resümee meiner Präsidentschaft in der Österreichischen Gesellschaft für Senologie

Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner

Sehr geehrte Mitglieder!

Der Schwerpunkt lag in den vergangenen zwei Jahren in der Förderung der Interdisziplinarität unserer Gesellschaft. Wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal, da sie in anderen Gesellschaften nach wie vor nur marginal gelebt wird. Gerade dies wäre aber heute mit zunehmender Komplexität und dem enormen Wachstum des medizinischen Wissens von großem Vorteil für die PatientInnen. Insbesondere die aktuelle personalisierte Medizin erfordert forciert das interdisziplinäre Gespräch.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit lag in der Vorbereitung und Organisation unserer Jahrestagung in Salzburg gemeinsam mit den Kongresspräsidenten Prof. Reitsamer und PD Tausch und dem Präsidenten der Schweizerischen Gesellschaft PD Gruber. Es ist uns gelungen, alle wissenschaftlichen Sitzungen interdisziplinär zu gestalten. Die große Teilnahme an diesem Kongress zeigte uns, dass dieser Weg auf reges Interesse stößt und sehr gut angenommen wird.

Ein anderes Thema betraf meinen eigenen Fachbereich der Pathologie und kommt sowohl den Interessen der Patientinnen als auch der behandelnden ÄrztInnen zugute. Im Rahmen einer Presseaussendung haben wir vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass adjuvante Chemotherapien und damit unnötige Nebenwirkungen für Patientinnen mit low risk Karzinomen eingespart werden können. Das Risikoprofil für Patientinnen mit östrogenrezeptorpositiven Karzinomen kann bekanntlich durch Genprofilanalysen aus dem Paraffinmaterial der Karzinome analysiert werden. Daher habe ich im Wiener Krankenanstaltenverbund darauf gedrungen, diese Untersuchungen für Wiener Patientinnen zu ermöglichen. Seit kurzem kann ich diese Analysen in meinem Institut anbieten.   

Zusammenfassend habe mich sehr gefreut, dass ich nach 1999-2000 nun ein zweites Mal Präsidentin sein durfte. Ich konnte erfreulicherweise das damals begonnene Konzept der Vernetzung mit den wissenschaftlichen Gesellschaften unserer Nachbarländer weiterführen. Dies war insbesondere durch den aktuellen gemeinsamen Kongress mit der Schweizerischen Gesellschaft möglich. Seinerzeit hatte ich im Jahr 2000 ja die Ehre, die 3-Länder-Tagung von österreichischer Seite zu organisieren. Der Austausch mit der Schweiz funktioniert nicht zuletzt deshalb hervorragend, weil die Länder ähnlich groß sind und mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Das Konzept der Vernetzung mit den Nachbarländern hat gehalten.

Ich verabschiede mich damit von Ihnen als Präsidentin und werde die nächste Periode als Pastpräsidentin unsere neue Präsidentin Frau Prof. Resch tatkräftig unterstützen.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen
Ihre Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner

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2. Berichte von der gemeinsamen Jahrestagung mit der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (29. September bis 1. Oktober, Salzburg)

Radioonkologie
Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch

Zu Beginn der diesjährigen radioonkologischen Sitzung sprach Markus Notter, Lindenhofspital Bern, über den aktuellen Stellenwert der Hyperthermie und zeigte beeindruckende eigene Daten zur Behandlung von Lokalrezidiven mit kombinierter Hyperthermie und RT.

Die folgenden drei Vorträge widmeten sich vor allem der Darstellung derzeitiger Standards, die sich in der Strahlentherapie heute für spezielle Therapiesituationen etablieren konnten.

So berichtete Gerd Fastner von der Uniklinik Salzburg über die 10 Jahresergebnisse nach konventioneller Ganzbrustbestrahlung mit intraoperativem Elektronenboost nach brusterhaltend operiertem Mammacarcinom im Stadium I-III, die der Methode eine ausgezeichnete Lokalkontrolle bescheinigen.

Anschließend referierte Maricarla Valli, vom Centro di Senologia della Svizzera Italiana, zum Thema „Impact of additional Regional RT on outcome“. Sie gab einen sehr umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand der Literatur zu diesem Thema. Durch mehrere große prospektiv randomisierte Studien konnte eindrucksvoll bewiesen werden, dass die Strahlentherapie der LAW in brusterhaltenden Therapiekonzepten in vielen Situationen sowohl eine weitere Reduktion der Lokalrezidive als auch eine Verbesserung des Gesamtüberlebens bewirken kann. Durch geänderte chirurgische Therapiemethoden ergeben sich aber wieder neue Fragestellungen, sodass weitere Gruppen von Patientinnen identifiziert werden müssen, die einen Benefit von einer zusätzlichen regionalen Strahlentherapie erwarten können.

Als letzte Rednerin zeigte Daniela Kauer-Dorner, Univ. Klinik f. Strahlentherapie Wien, die kürzlich im Lancet publizierten, aktuellen Daten zur Europäischen Multicenterstudie zur Akzelerierten Partialbrustbestrahlung mittels interstitieller Brachytherpie. Durch die Reduktion des Zielgebietes auf die unmittelbare Umgebung des Tumorbettes und die dadurch erhebliche Verkleinerung des bestrahlten Volumens wird eine höhere tägliche Einzeldosis ermöglicht, und in der Folge eine beträchtlich verkürzte Behandlungszeit erzielt (APBI- accelerated partial breast irradiation).

Die vorgestellten 5-Jahresergebnisse sind äußerst vielversprechend und zeigen zumindest im behandelten Kollektiv eine Gleichwertigkeit der APBI in Vergleich zur konventionellen Ganzbrustbestrahlung (WBI).

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Genexpressionsanalyse des Mammakarzinoms
Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner

Die Mortalität des Mammakarzinoms konnte in der Vergangenheit deutlich gesenkt werden. Dieser Erfolg beruht neben Anstrengungen der Früherkennung auf einer Intensivierung der adjuvanten Therapie. Insbesondere werden im Zweifelsfall häufig adjuvante Chemotherapien verabreicht. Dies bedeutet für die betroffenen Patientinnen einerseits erhöhten Schutz vor einem Rezidiv. Andererseits muss die Patientin erhebliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Wir wissen aber im Einzelfall bis heute nicht, welche Patientin wie viel und tatsächlich von einer adjuvanten Chemotherapie profitiert. Um die Möglichkeit einer individualisierten Entscheidung zu verbessern, wurde in den letzten Jahren ein erweitertes immunhistochemisches Markerprofil analysiert. Für Brustkrebs charakteristisch sind: Östrogen- und Progesteronrezeptor, HER-2/neu und der Wachstumsparameter Ki67. Daraus kann ein Risikoscore abgeleitet werden, der als IHC4 bezeichnet wird. Allerdings bleiben mit dieser Analyse Unsicherheiten bestehen und im Einzelfall prognostische Fragen offen.

Durch die moderne Forschung wurde gezeigt, dass mit Genexpressionsanalysen zusätzliche wertvolle prognostische Informationen gegeben werden können. Sie sind mittlerweile medizinisch anerkannt und finden auch in aktuellen Leitlinien und Empfehlungen ihren Niederschlag. Die Anwendung von Genexpressionsanalysen wird vor allem für ER/PR-positive, HER-2-negative Mammakarzinome empfohlen. Sie können mit der zweiten Generation der Tests am paraffineingebetteten und damit in der Histologie verfügbaren Tumormaterial durchgeführt werden. Damit sind sie theoretisch für alle hormonrezeptorpositiven, HER-2-neu negativen Mammakarzinompatientinnen verfügbar, die eine Risikoeinschätzung zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie benötigen. In der Praxis sind die Tests leider noch nicht überall verfügbar. Daher wurde die Thematik im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung mit der Schweizerischen Gesellschaft erneut und unter verschiedenen Aspekten behandelt und diskutiert.

In der Sitzung über personalisierte Medizin wurden morphologische und molekulare Tumorklassifikation diskutiert, über die Möglichkeiten der Subtypisierung berichtet und praktische Erfahrungen in verschiedenen klinischen Situationen referiert. Auch erste praktische Erfahrungen wurden referiert und fanden viel Beachtung. Darüber hinaus wurde die Problematik der Vermeidung von Über- und Untertherapie thematisiert. Auch praktische Erfahrungen mit der Anwendung von Genexpressionstests im Zusammenhang mit adjuvanter Therapie wurde berichtet. Ein neuer und noch ausschließlich wissenschaftlicher Ansatz ist die Anwendung solcher Tests zur Planung einer neoadjuvanten Therapie. Die Ergebnisse der vorgestellten Studie werden hoffentlich bald publiziert vorliegen. Die Liquid Biopsy wurde als zukunftsweisendes Thema vorgestellt. Zusammenfassend wurden die Themen auf sehr hohem Niveau vorgetragen und fanden breites Interesse.

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3. Verleihung des Amgen Förderungspreises für herausragende Forschung an Dr. Elisabeth Sophie Bergen und Dr. Claudio Spick

Dr. Elisabeth Sophie Bergen (28) und Dr. Claudio Spick (30) sind die ex aequo Preisträger des Amgen Förderungspreises, der am 30. September 2016 im Rahmen des Gesellschaftsabends der ÖGS und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie überreicht wurde. Der Preis ist mit insgesamt € 4.500,- dotiert und wird jährlich von der ÖGS an junge Forscherinnen und Forscher unter 40 Jahren für hervorragende klinische oder theoretische Arbeiten auf dem Gebiet der Senologie verliehen.

Informationen zu den PreisträgerInnen finden Sie in den aktuellen Presseaussendungen der ÖGS unter http://www.senologie.at/presse/presseinformationen

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4. Verleihung des Roche Austria Publizistikpreises für herausragende Brustkrebs-Berichterstattung an Viktória Kery-Erdélyi

Viktória Kery-Erdélyi, freie Redakteurin für die Magazine "Niederösterreicherin" und "Burgenländerin", ist die Gewinnerin des Roche Austria Publizistikpreises 2016 der ÖGS. In ihrem im Oktober 2015 in der "Niederösterreicherin" publizierten Artikel "Es zog mir den Boden unter den Füßen weg!" bereitete Kery-Erdélyi komplexe Inhalte zu Vorsorge und Therapie von Brustkrebs allgemein verständlich und anschaulich auf und besetzte das Thema mit positiven, lebensbejahenden Aspekten.
Die Verleihung des mit € 2.200 dotierten Roche Austria Publizistikpreises an Kery-Erdélyi fand am 30. September 2016 im Hotel Crown Plaza Salzburg anlässlich der gemeinsamen Jahrestagung der ÖGS und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie statt. Die Jury bestand aus den ÖGS Vorstandsmitgliedern Prim. Univ.-Prof. Dr. Angelika Reiner (Präsidentin), Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch (2. Vizepräsidentin, Präsidentin elect), Univ.-Prof. Dr. Christian Singer und Priv.-Doz. Dr. Florentia Peintinger.

Weitere Informationen zur Preisträgerin finden Sie in den aktuellen Presseaussendungen der ÖGS unter http://www.senologie.at/presse/presseinformationen

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5. Einladung zum 15. Internationalen Maritimen Kongress von 21. bis 26. Mai 2017 in Mallorca, Spanien

Univ.-Prof. Dr. Christian Singer, MPH

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Unser Wissen um die Entstehung und Behandlung des Mammakarzinoms verdoppelt sich derzeit nahezu alle 2 Jahre und neue Strategien in der Diagnostik und Behandlung finden zunehmend Eingang in die klinische Praxis. Hierzu zählen vor allen Dingen neue Erkenntnisse in der bildgebenden und molekularen Diagnostik, in  der rekonstruktiven Brustchirurgie aber auch bei der systemischen Behandlung des Mammakarzinoms.

Am 15. Maritimen Kongress für Senologie werden nationale und internationale Experten einen Überblick über aktuelle Studienergebnisse und Trends bei der Behandlung von Brustkrebs aufzeigen und gleichzeitig die Interdisziplinarität der Senologie im Zusammenspiel verschiedener Fachgruppen diskutieren. Übersichtsreferate, interdisziplinäre Diskussionen, Workshops und Seminare werden wie bisher Hauptbestandteil des Programms sein. Unser Kongresshotel auf Mallorca bietet sich als Ort des Gedankenaustausches und der Begegnung ideal an. Alle Referentinnen und Referenten sind anerkannte Experten auf ihrem Gebiet und verfügen über viel Erfahrung. Sie garantieren wissenschaftlich fundierte Information mit Relevanz für die tägliche Praxis.

Wir freuen uns, Sie auf Mallorca begrüßen zu können und wünschen uns einen erfrischenden und  informationsreichen Kongress.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Univ.-Prof. Dr. Christian Singer, MPH (Wien)
Im Namen der wissenschaftlichen Leitung

Download Folder und Anmeldeformular Maritimer Kongress 2017 (PDF)

Österreichische Gesellschaft für Senologie – Interdisziplinäres Forum für Brustgesundheit
c/o Wiener Medizinische Akademie für Ärztliche Fortbildung und Forschung
Alser Straße 4, A-1090 Wien, Telefon +43-1-405 13 83-20, Fax +43-1-405 13 83-23
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