Empfehlungen der
Österreichischen Gesellschaft für Senologie

Die Kunst der Medizin liegt darin, das Individuum Mensch nach allen medizinischen Empfehlungen evidenzbasiert, aber immer noch individuell zu behandeln. Empfehlungen sollten so eng wie möglich gefasst sein, um grobe Fehler zu vermeiden und so weit wie möglich, um dem/der Arzt/Ärztin genügend Freiraum für eine individuelle Betreuung zu lassen. Empfehlungen sind also kein Korsett, sondern sollen als Basis für unser ärztliches Handeln unterstützend wirken.

Die Österreichische Gesellschaft für Senologie ist durch ihre interdisziplinäre Zusammensetzung aus Spezialisten/Innen verschiedener Fachrichtungen dafür prädestiniert, Empfehlungen zur Prävention, Diagnose, Therapie sowie Nachsorge des Mammakarzinoms zu erstellen.

Prozess der Erstellung von Empfehlungen

Die Empfehlungen werden in verschiedene Gebiete unterteilt. Jedes der Untergebiete wird von zwei Arbeitsgruppenleitern/innen geführt. Jedes Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Senologie darf/kann eine Empfehlung verfassen. Diese soll dann einem(r) Arbeitsgruppen-leiter(in) geschickt werden. Nach Abstimmung des/der Arbeitsgruppenleiters/in mit dem/der Verfasser/in muss die jeweilige Empfehlung von Sekretär und  Präsidenten der Gesellschaft bestätigt werden. Schliesslich bedarf es einer 2/3 Mehrheit im Vorstand damit die Empfehlung akzeptiert ist. Änderungen sind in jedem Stadium möglich. Nach Akzeptanz im Vorstand ist die jeweilige Empfehlung zwei Jahre gültig und wird auf die Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Senologie gestellt. Jede Empfehlung muss die Unterschrift des Präsidenten, des Sekretärs, des/der Arbeitsgruppenleiters/in und des Verfassers/in tragen.


Vorwort
Univ.-Prof. Dr. Florian Fitzal